Nunspeet

Nunspeet  ist eine Gemeinde in der niederländischen Provinz Gelderland. Sie hat eine Gesamtfläche von 129,53 km² und zählte am 31. Januar 2019 nach Angaben der staatlichen niederländischen Statistikbehörde CBS 27.501 Einwohner. Von der Gesamtfläche der Gemeinde ist mit 67,87 km² mehr als die Hälfte bewaldet.

In der Gemeinde Nunspeet liegen vier Dörfer:

  • Nunspeet, das den Sitz der Gemeindeverwaltung beherbergt (19.680 Einwohner)
  • Hulshorst, das mehr westlich liegt (1.965 Einw.)
  • Elspeet, das südöstlich von Nunspeet zwischen Waldgebieten gelegen ist (4.510 Einw.)
  • Vierhouten, das zwischen vier Wäldern (niederländisch houten) liegt (705 Einwohner)


Sehenswürdigkeiten 

Die vielen Wälder und Heidegebiete, in denen noch Schafhirten ihre Tiere weiden, ziehen schon seit über 150 Jahren zahlreiche Touristen an. Überall in der Gemeinde sind denn auch Campingplätze, Ferienwohnungen, Kinderspielplätze und kleine Hotels zu finden. Nunspeet besitzt des Weiteren eine bedeutende Galerie für moderne bildende Kunst, „DeMedici“ genannt, und eine permanente Gartenschau namens „Kijktuinen“.


Harderwijk

In der Umgebung Harderwijks lag schon im Mittelalter das nicht unbedeutende Bauerndorf Selhorst. Die Stadt selbst wurde erstmals 1231 (Herderewich) erwähnt, als Graf Otto II. von Geldern dem Marktflecken das Stadtrecht verlieh.
Sie entwickelte sich zu einer überregional bedeutenden Fischerei- und Hafenstadt, trat im 15. Jahrhundert der Hanse bei, und verfügte über eine verhältnismäßig gute Verbindung über Land zum Rhein.

Sehenswürdigkeiten

  • Das Delphinarium Dolfinarium Harderwijk
  • Die Küste des Veluwemeers (Jachthafen, Badestrand)
  • Das Hinterland Veluwe mit seinen Wäldern und Heidegebieten
  • Die Innenstadt mit der spätgotischen Liebfrauenkirche (15. Jahrhundert), dem malerischen Stadttor Vischpoort (Fischtor), dem kleinen Turm Linnaeustorentje (17. Jahrhundert) und mehreren alten Häusern aus dem 17.–19. Jahrhundert
  • Im alten Bauerndorf Hierden tragen die alten Frauen ab und zu noch Trachten
  • Das Heimatmuseum Stadsmuseum Harderwijk in der Innenstadt
  • Mehrere touristische Veranstaltungen, u. a. die jährlichen Fischereitage, erinnern an frühere Zeiten, als Harderwijk noch ein bedeutender Fischereihafen war


Elburg

Elburg ist eine Gemeinde der niederländischen Provinz Gelderland am Veluwemeer mit 23.086 Einwohnern am 31. Januar 2019.
Elburg ist in den Niederlanden bekannt für sein gut erhaltenes mittelalterliches Stadtbild. Das Heimatmuseum befindet sich im historischen Agnietenkloster (erbaut 1418). Das Museum zeigt u. a. die Hinterlassenschaft des Seehelden Jan Hendrik van Kinsbergen (* 1735), der nach seinem Abschied aus dem aktiven Militärdienst einige Zeit in Elburg lebte und die Stadt sehr liebte. Der Grundriss der einstigen Stadtbefestigung ist noch heute gut zu erkennen. Die Stadtmauer ist nur noch zu einem kleinen Teil erhalten; ihr eingerissener Teil wurde von der bekannten Gartenarchitektin Mien Ruys mit einem baumreichen Park überbaut, der den historischen Stadtkern ringförmig umschließt und seinerseits von einer breiten Gräfte umgeben wird. Nahe dem Fischtor („vispoort“) können Teile der früher militärisch genutzten unterirdischen Kasematten besichtigt werden. Die Nikolaikirche datiert aus dem 15. Jahrhundert und ist im Sommer zur Besichtigung geöffnet. Die nur etwa 20 Hektar große Altstadt mit ihren teilweise engen Gassen bietet viele malerische alte Häuser aus der Periode 1400–1800. Vor den Haustüren liegen kleine, bunte und oft sehr alte Aufstiege, „keitjesstoepen“ genannt.
Am Fischtor, in der Zufahrt zum Veluwemeer und unweit der Brücke über das Veluwemeer besitzt Elburg Jachthäfen, die von Wasserwanderern gern aufgesucht werden; das Veluwemeer selbst hat dem Wassersportler viel zu bieten. Bei ’t Harde beginnt das Waldgebiet der Veluwe. Auch Teile des Militärgebiets stehen dem Wanderer und Radfahrer mitunter offen. (Wenn kleine rote Fahnen gehisst sind, ist das Gebiet wegen Schießübungen gesperrt.) Die bis zu 60 Meter hohen heidebedeckten Hügel bieten manchen schönen Fernblick.

Sehenswürdigkeiten 

Zur Gemeinde gehört die Stadt Elburg, das damit zusammengewachsene Dorf Oostendorp, das 3,5 km entfernte Dorf Doornspijk südwestlich von Elburg, das 6 km südöstlich der Stadt gelegene Dorf ´t Harde und die kleinen Orte Hoge Enk und Wessinge. In Oostendorp befindet sich der Sitz der Gemeindeverwaltung.


Zwolle

Das in der Nähe des IJsselmeeres gelegene Zwolle ist die Hauptstadt der niederländischen Provinz Overijssel. Im Gebiet von Zwolle entsteht das nur 19 km lange Zwarte Water, das dann auch das Wasser der Vechte (Overijsselse Vecht) ins Zwarte Meer leitet. Weiter gibt es einen Kanal zur IJssel, deren Mündung beim Nachbarort Kampen liegt.

Sehenswürdigkeiten

  • Die Sankt-Michaels-Kirche wurde 1370–1446 im Stil der Gotik erbaut und besitzt eine Schnitger-Orgel. Sie ist von Mai bis Mitte Oktober zur Besichtigung geöffnet
  • Die Liebfrauenkirche aus dem 14./15. Jahrhundert hat einen Turm, der wegen seiner Spitze als Peperbus(„Pfefferbüchse“) bezeichnet wird und als Wahrzeichen der Stadt gilt. Er kann zeitweise bestiegen werden
  • Das Rathaus wurde im 15. Jahrhundert erbaut
  • Die Sassenpoort (deutsch: Sachsentor) ist ein Stadttor, das 1408 erbaut wurde und teilweise von innen zu besichtigen ist
  • Das seit 1901 bestehende Dominikanerkloster
  • Das Provinzmuseum wurde unlängst erweitert und restauriert und zeigt Gemälde, Stadtgeschichte, Archäologie und Wechselausstellungen moderner Kunst
  • Das Museum de Fundatie ist ein Museum der bildenden Künste mit jährlichen Wechselausstellungen
  • Synagoge, erbaut 1898/99
  • Sehenswerte alte Häuser aus dem 17. und 18. Jahrhundert findet man beispielsweise an der Thorbeckegracht und am Melkmarkt
  • Der Stadtpark „Engelse Werk“ liegt am anderen Ufer der IJssel
  • Im Juli gibt es einmal in der Woche den „Blauwvingerdag“, einen großen Trödelmarkt (siehe oben)
  • Der Profi-Fußballverein PEC Zwolle hat 2009 ein neues Stadion bekommen